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01.04.2019 08:14 Alter: 19 days
Kategorie: Aktuelles

Zwei Österreichische Meisterinnen aus Tirol

2 Mal Gold, 1 Mal Silber


Ein starker Tag fürs Tirols Judo-Damen. Bei den Österreichischen Judomeisterschaften in der Altersklasse U21 konnte Tirol einen Doppelsieg in der Gewichtsklasse bis 48 Kilogramm verbuchen. Sabrina Hofmann setzte sich im Finale gegen Gerda Golderer durch. Den zweiten Titel fixierte Sarah Öttl bis 78 Kilogramm. Pia Kraft konnte bis 63 Kilogramm den 5. Platz erkämpfen.
Das beste Ergebnis bei den Männern gelangen Gabriel Bretschneider (-81 KG) und Fabian Hofer (-73 KG) mit Platz Fünf.

Die Juniorinnen knüpften bei den Österreichischen Judomeisterschaften in Leibnitz direkt an den Erfolg des gestrigen Kampftages an. Und das gleich mit einem Doppelsieg in der Gewichtsklasse bis 48 Kilogramm. In einem reinen Tiroler Finale gewann die Osttirolerin Sabrina Hofmann gegen die U16-Kämpferin Gerda Golderer von der WSG Wattens. „Nur einen Titel zu holen ist schon ein wahnsinniger Erfolg, wie besonders ein Doppelsieg für uns als Landesverband ist, liegt auf der Hand“, freut sich Landestrainerin Anna-Katharina Told. Die frischgebackene Vizemeisterin Golderer gibt sich indes sportlich: „Im Judo entscheiden oft Bruchteile einer Sekunde. Sabrina hat unheimlich stark gekämpft. Ich bin trotzdem zufrieden und freu mich auf den nächsten Kampf gegen sie.“ Golderers Vereinskollegin Sarah Öttl komplettierte das Titel-Double mit drei gewonnen Kämpfen in der Gewichtsklasse bis 78 Kilogramm. „Es ist ein Wahnsinns-Gefühl“, strahlt Öttl mit ihrer Medaille um die Wette. Mit dem undankbaren 5 Platz muss sich Pia Kraft (Judozentrum Innsbruck) -63 KG zufrieden geben.

Die männlichen Judoka hatten leider keinen guten Tag. Gabriel Bretschneider verlor das kleine Finale in der Gewichtsklasse bis 81 Kilogramm und wurde Fünfter. Besonders bitter verlief der Wettkampf für den Innsbrucker Fabian Hofer (-73 KG). Er war heute als Titelverteidiger nach Leibnitz angereist und musste sich schlussendlich mit dem 5. Platz zufrieden geben. „Bis ins Halbfinale hab‘ ich gut gekämpft“, sagt Hofer. Dann unterlief ihm ein Fehler, aufgrund dessen er disqualifiziert wurde. „Was soll ich sagen, sowas kann zwar passieren. Aber ich kann Fabians Enttäuschung und Ärger nachvollziehen. Ich fühle mit meinen Sportlern bei jedem einzelnen Kampf mit“, sagt Landestrainerin Told. Dennoch könne man mit dem Gesamtergebnis des Wochenendes zufrieden sein.
Bei den gestrigen Österreichischen Meisterschaften in der Altersklasse U16 holten die Tiroler Judoka fünf Medaillen – insgesamt also acht Mal Edelmetall. „Solche Ergebnisse sind immer ein gutes Feedback für unsere Arbeit. Es muss noch viel getan werden, aber wir haben die richtigen Ansätze“, zieht Told Resümee.