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09.11.2015 07:40 Alter: 2 yrs
Kategorie: Aktuelles

Judo-Westliga - Titel geht an das Team Veneto

Judozentrum Innsbruck Vizemeister


Jubel bei den Mannschaften Team Veneto, JZ Innsbruck (blau) und Judoteam Südtirol-St. Lorenzen über den Erfolg in der Westliga 2015

Jubel bei den Mannschaften Team Veneto, JZ Innsbruck (blau) und Judoteam Südtirol-St. Lorenzen über den Erfolg in der Westliga 2015

Spannend verlief das Finale in der Judo-Westliga am Samstag in der Leitgebhalle von Innsbruck. In den Vorrundenkämpfen (3. Runde) ging es noch für die WSG Swarovski Wattens und Friuli Venezia Giulia um den Einzug ins Final Four. Während Wattens sich dem JZ Innsbruck klar mit 8:2 geschlagen geben musste schaffte Friuli Venezia Giulia mit einem 6:4 Sieg über Judo Acras Bozen die Teilnahme am Final Four. Im dritten Vorrundenkampf besiegte Team Veneto das favorisierte Judoteam Südtirol-St. Lorenzen mit 8:2.

Damit ergaben sich folgende Paarungen im Final Four: Team Veneto gegen Friuli Venezia Giulia sowie Judoteam Südtirol-St. Lorenzen gegen JZ Innsbruck. Kein Problem hatte das Team Veneto, dass mit einem klaren 10:0 über Friuli Venezia Giulia in das Finale einzog. Spannend hingegen der Kampf zwischen Judoteam Südtirol-St. Lorenzen und dem JZ Innsbruck. Der erste Durchgang ging knapp mit 3:2 an die Südtiroler, im zweiten Durchgang drehten aber die Judoka von Innsbruck den Spies um, holten ein 4:1 und zogen somit mit einem Gesamtscore von 6:4 ins Finale ein.

Mit Spannung wurde nun das Finale zwischen dem starken Team Veneto und dem Judozentrum Innsbruck erwartet. Die Innsbrucker kämpften zwar verbissen mussten sich aber schlussendlich mit 8:2 den Italienern geschlagen geben die sich somit den Titel in der Westliga 2015 sicherten. Für das JZ Innsbruck ist der Vizemeistertitel dennoch ein Erfolg (für die zwei Punkte sorgte Michael Unterwurzacher). Im kleinen Finale um Platz 3 war das Judoteam Südtirol-St. Lorenzen dann klarer Favorit gegen Friuli Venezia Giulia und siegte 7:2.

Für Präsident Martin Scherwitzl ist die Westliga ein großer Erfolg und mit der Teilnahme der Südtiroler und Italienischen Vereinen eine Bereicherung. „Ein großes Lob gilt dem Koordinator Florian Lindner für sein Management in der Westliga. Mit dem Einzug ins Finale des JZ Innsbruck habe er nicht gerechnet, für den Tiroler Judoverband aber ein großer Erfolg.“

Auch der Technische Direktor des Tiroler Judo Landesverband Gernot Frei ist von der Westliga begeistert. „Für die jungen Judoka ist diese Liga eine super Möglichkeit sich weiter zu entwickeln, vor allem die Kämpfe mit den Routiniers stärken die jungen Akteure.“